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Museum Engiadinais, St. Moritz

Das Museum Engiadinais umfasst eine Sammlung historischer Prachtzimmer und Stuben sowie Objekte und Bauelemente aus dem Engadin. Es wurde 1906 von dem Architekten Nicolaus Hartmann jun. im Auftrag des Sammlers und Bierbrauers Riet Campell aus Susch erbaut. Riet Campell widmete sein Leben der Zusammenstellung kulturhistorisch wertvoller Interieurs aus fünf Jahrhunderten, um diese vor dem Verlust zu bewahren und der Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Für die Präsentation dieser Räume entwarf Nicolaus Hartmann jun. ein maßgeschneidertes Gebäude. Auch die Objekte und Bauelemente, die das damalige Leben in den Stuben veranschaulichen, stammen aus Campells Sammlung.

Der Bau entspricht sowohl damals als auch heute der Vorstellung eines idealtypischen Engadinerhauses. Als eines der ältesten Museen Graubündens ist es kein authentisches, historisches Gebäude, in das eine Sammlung integriert wurde. Vielmehr bildet die Sammlung zusammen mit dem speziell für sie geschaffenen Gebäude ein einzigartiges Ensemble, dessen Bedeutung die Summe der einzelnen Sammlungsstücke übersteigt.

Aktuelle Veranstaltungen

Mittwoch, den 15. Juli 2026, um 16:30 Uhr
Vernissage der Sonderausstellung des Tessiner Malers Cesare Lucchini «Der kranke Berg - La montagna ammalata»

Wechselausstellung

Sonderausstellung des Tessiner Künstlers Cesare Lucchini
Vom 15. Juli bis zum 18. Oktober

«Das Museum Engiadinais beherbergt eine Sammlung historischer Wohnräume und Objekte, die von der Geschichte des Engadins und der angrenzenden Regionen erzählen. Die Bergwelt bildet den natürlichen Hintergrund dieser Sammlung und ihrer Geschichten. Daraus entstand das Interesse an den Werken des Tessiner Malers Cesare Lucchini. In seiner Gemäldeserie La montagna ammalata (Der kranke Berg) setzt er sich mit dem aktuellen Zustand der Bergwelt auseinander. Seine Werke thematisieren die sichtbaren Folgen des Klimawandels – eine Entwicklung, die den Menschen in den Alpen, die diese Veränderungen Jahr für Jahr unmittelbar erleben, nicht verborgen bleibt.»

Veranstaltungen

15.7.2026

Vernissage der Sonderausstellung des Tessiner Malers Cesare Lucchini «Der kranke Berg - La montagna ammalata»

um 16:30 Uhr
Eingebettet in die atmosphärischen historischen Räume des Museums tritt die Ausstellung in einen spannenden Dialog mit dem kulturellen Gedächtnis des Engadins und einer Malerei, die tief in der Gegenwart verwurzelt ist.

18.9.2026

Engadiner Museumsnacht

Geöffnet von 16 – 22 Uhr

Das Museum Engiadinais nimmt teil an der Engadiner Museumsnacht.

Öffnungszeiten

6. Juni bis zum 18. Oktober 2026

Sonderausstellung des Tessiner Künstlers Cesare Lucchini :
Vom 15. Juli bis zum 18. Oktober

Donnerstag bis Sonntag 11 – 17 Uhr

Eintritt

Normal: 15 CHF /
E-Guide: 3.- (n 7 Sprachen)

Reduziert 10 CHF:
Studierende mit ID bis 25 J, IV, Gruppen ab 10 Personen, Einheimische mit Einheimischenausweis

Eintritt frei:
Jugendliche bis 16 Jahre, Presse, Empfangsmitarbeitende Hotels und Tourismus, ICOM/VMS, TiM-Guides, Gotten und Göttis, Schweizer Museumspass, Swiss Travel Pass, Raiffeisen Karte Plus

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Das Museum bietet Führungen für folgende Sprachgruppen an:
Deutsch, Romanisch, Italienisch, Französisch, Englisch

E-Guide in:
Deutsch / Romanisch / Italienisch / Französisch / Englisch / Japanisch / Chinesisch